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Laura Freudenthaler 'Iris'


Laura Freudenthaler 'Iris'
Ingolstädter Literaturtage
Ingolstadt, Georgianum
Hohe-Schul-Straße 5, 85049 Ingolstadt (Deutschland) - Karte
Lesung und Gespräch
Moderation: Jonas Lüscher
"…, hat vergessen, die Wohnungstür abzusperren, trinkt in der Küche ein Glas Wasser, betritt das Arbeitszimmer und tut, als bemerke sie nichts, setzt sich an den Tisch, schreibt über die Einsamkeit und das Misstrauen, wenn man einander nicht anschauen darf, zwischen den beabsichtigten Wörtern tauchen andere auf, Iris lauscht mit Ohren, Rücken, Hinterkopf, in ihrer Wohnung ist ein fremdes Bett aufgetaucht, …“
Was bedeutet es für eine Frau, dass Erfahrungen in unsere Körper eingeschrieben sind, über Generationen und Jahrhunderte hinweg? Wie wirken wir selbst an einer Geschichte mit, in der Gewalt immer weiter fortgeschrieben wird? Und wie entkommen wir ihr?
Iris ist Schriftstellerin, sie ist viel auf Reisen, in Europa und darüber hinaus. Es sind Momente des Einverständnisses, die sie in den Begegnungen findet, die sie dabei macht. Momente der Bekräftigung in einem Leben, das sich oft am Rand der Erschöpfung bewegt.
Wieder zu Hause berichtet sie von diesen Reisen, und Anton hört ihr zu und zeigt Iris seinerseits die Fotos, die er als Künstler mit schadhaften Kameras macht. Ihre Beziehung zu Anton (wie zu anderen Männern) gründet auf Abmachungen.
Sie und Anton teilen vieles, auch die Lust am sexuellen Spiel mit Gewalt und Unterwerfung. Während sich Iris’ Fantasie an der Geschichte der Hexenprozesse zu entzünden beginnt, drängen Erinnerungen aus ihrer Kindheit immer stärker an die Oberfläche. Bis schließlich ihr Arrangement mit Anton eine tiefe Erschütterung erfährt. (Jung & Jung)
Laura Freudenthaler, geboren 1984, lebt in Wien. Sie debütierte 2014 mit »Der Schädel von Madeleine«. Für ihren Roman »Die Königin schweigt« (2017) erhielt sie den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis, er wurde 2018 als bester deutschsprachiger Debütroman beim "Festival du premier Roman" in Chambéry ausgezeichnet. Für »Geistergeschichte« (2019), ihren zweiten Roman, erhielt sie den Literaturpreis der Europäischen Union. 2020 gewann sie den 3sat-Preis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für ihren Text »Der heißeste Sommer«, 2024 erhielt sie den Anton-Wildgans-Preis. Zuletzt bei Jung und Jung erschienen: »Arson« (2023)
Einlass: 19.30 Uhr
Moderation: Jonas Lüscher
"…, hat vergessen, die Wohnungstür abzusperren, trinkt in der Küche ein Glas Wasser, betritt das Arbeitszimmer und tut, als bemerke sie nichts, setzt sich an den Tisch, schreibt über die Einsamkeit und das Misstrauen, wenn man einander nicht anschauen darf, zwischen den beabsichtigten Wörtern tauchen andere auf, Iris lauscht mit Ohren, Rücken, Hinterkopf, in ihrer Wohnung ist ein fremdes Bett aufgetaucht, …“
Was bedeutet es für eine Frau, dass Erfahrungen in unsere Körper eingeschrieben sind, über Generationen und Jahrhunderte hinweg? Wie wirken wir selbst an einer Geschichte mit, in der Gewalt immer weiter fortgeschrieben wird? Und wie entkommen wir ihr?
Iris ist Schriftstellerin, sie ist viel auf Reisen, in Europa und darüber hinaus. Es sind Momente des Einverständnisses, die sie in den Begegnungen findet, die sie dabei macht. Momente der Bekräftigung in einem Leben, das sich oft am Rand der Erschöpfung bewegt.
Wieder zu Hause berichtet sie von diesen Reisen, und Anton hört ihr zu und zeigt Iris seinerseits die Fotos, die er als Künstler mit schadhaften Kameras macht. Ihre Beziehung zu Anton (wie zu anderen Männern) gründet auf Abmachungen.
Sie und Anton teilen vieles, auch die Lust am sexuellen Spiel mit Gewalt und Unterwerfung. Während sich Iris’ Fantasie an der Geschichte der Hexenprozesse zu entzünden beginnt, drängen Erinnerungen aus ihrer Kindheit immer stärker an die Oberfläche. Bis schließlich ihr Arrangement mit Anton eine tiefe Erschütterung erfährt. (Jung & Jung)
Laura Freudenthaler, geboren 1984, lebt in Wien. Sie debütierte 2014 mit »Der Schädel von Madeleine«. Für ihren Roman »Die Königin schweigt« (2017) erhielt sie den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis, er wurde 2018 als bester deutschsprachiger Debütroman beim "Festival du premier Roman" in Chambéry ausgezeichnet. Für »Geistergeschichte« (2019), ihren zweiten Roman, erhielt sie den Literaturpreis der Europäischen Union. 2020 gewann sie den 3sat-Preis bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt für ihren Text »Der heißeste Sommer«, 2024 erhielt sie den Anton-Wildgans-Preis. Zuletzt bei Jung und Jung erschienen: »Arson« (2023)
Einlass: 19.30 Uhr
Sind Rollstuhlplätze erforderlich, melden Sie dies bitte unter urbankultur@ingolstadt.de an.
Veranstalter: Stadt Ingolstadt - Kulturamt
Bild links: © Clemens Schmiedbauer / Bild rechts: © Stadt Ingolstadt - Kulturamt
| Preise | |
1 Freie Platzwahl | |
|---|---|
| Normalpreis | € 13.65 |
| Begleitperson Mensch mit Behinderung (B) | € 0.00 |
| Kinder bis einschl. 6 Jahre | € 0.00 |
| Kinder, Schüler*innen, Auszubildende, Studierende | € 9.25 |
| Menschen mit Behinderung (ab GdB 50) | € 9.25 |
| Sa., 18.04.2026 - 20.00 Uhr | Tickets bestellen | |
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